Arbeitshandschuhe sollten nach Tätigkeit, Gefährdung der Hände und Einsatzbedingungen ausgewählt werden. Diese Kategorie umfasst Modelle für unterschiedliche Anforderungen: von präzisen Handgriffen und anspruchsvollen Arbeiten bis zum Schutz vor Stößen, Schnitten und Kälte sowie für Arbeiten bei Nässe. Die Produktbezeichnung bietet eine erste Orientierung, belegt aber keine bestimmte Schutzstufe.
Vergleichen Sie die Angaben zum jeweiligen Modell, die Passform und die benötigte Griffsicherheit. Entscheidend sind auch die erforderliche Fingerbeweglichkeit und die Tragedauer. Bei Tätigkeiten mit konkreten Sicherheitsanforderungen zählen die dokumentierten Eigenschaften und die Eignung für die jeweilige Gefährdung.
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Welche Handschuhe passen zu Ihrer Tätigkeit?
Stoß- und Schnittgefahren sind nicht dasselbe
Besteht bei der Arbeit die Gefahr, gegen Gegenstände zu stoßen, prüfen Sie die Stoßschutzhandschuhe WKP710. Stehen scharfe Kanten und Schnittverletzungen im Vordergrund, vergleichen Sie die Schutzhandschuhe WKP709. Unterschiedliche Einsatzbereiche bedeuten nicht dieselbe Schutzstufe: Prüfen Sie bei jedem Modell, gegen welche Gefahren es vorgesehen ist und welche Leistungsmerkmale tatsächlich nachgewiesen sind.
Kälte, Nässe und Arbeitsbelastung
Für Arbeiten bei niedrigeren Temperaturen gibt es das Wintermodell WKP706, für nasse Bedingungen das Modell WKP703. Aus diesen Bezeichnungen allein lassen sich weder Wasserdichtigkeit noch Chemikalienbeständigkeit ableiten. Zum Sortiment gehören außerdem WKP701 für präzisere Handgriffe und WKP702 für anspruchsvollere Arbeiten. Vergleichen Sie jeweils die konkrete Produktbeschreibung, statt Schutzmerkmale allein aus dem Einsatzbereich abzuleiten.
Was sollten Sie vor der Bestellung prüfen?
Schutzleistung und Kennzeichnungen
Klären Sie zunächst, ob vor allem Schnitt-, Stoß- oder Abriebgefahren sowie Kälte oder Nässe bestehen. Treten mehrere Gefahren gleichzeitig auf, prüfen Sie, ob das ausgewählte Modell jeder Anforderung tatsächlich gerecht wird. Ist eine bestimmte Schutzstufe erforderlich, beachten Sie die Kennzeichnungen, Prüfergebnisse und Herstellerhinweise für genau dieses Handschuhmodell. Eine allgemeine Produktbezeichnung ersetzt diese Prüfung nicht.
Passform, Griffsicherheit und täglicher Einsatz
Handschuhe sollten weder zu eng noch zu weit sitzen. Ein zu großes Modell kann das Greifen kleiner Gegenstände erschweren, ein zu enges die Fingerbewegung einschränken. Bei feuchten Gegenständen ist die Griffsicherheit besonders wichtig; bei feinen Arbeiten kommt es auf das Fingerspitzengefühl an. Bei längerer Tragedauer sollten auch Komfort und Einsatzbedingungen berücksichtigt werden.
Bei der Ausstattung Ihrer Mitarbeitenden können Sie die Auswahl durch Arbeitskleidung ergänzen. Für eine abgestimmte Bestellung empfiehlt sich eine Übersicht über Tätigkeiten, benötigte Größen und geplante Mengen. Die Eignung jedes Ausrüstungsteils ist separat zu beurteilen.
Häufig gestellte Fragen
Schützen schnittfeste Handschuhe vor jedem scharfen Gegenstand?
Nein. Schnittfestigkeit bedeutet keinen vollständigen Schutz vor Klingen, Stichen oder sämtlichen scharfen Kanten. Prüfen Sie für die vorgesehene Tätigkeit die dokumentierte Schutzstufe, das Prüfverfahren und die Einsatzgrenzen des jeweiligen Modells.
Bedeutet „für nasse Bedingungen“ auch Chemikalienschutz?
Nicht unbedingt. Die Eignung für Nässe belegt für sich genommen keinen Schutz vor Reinigungsmitteln, Lösungsmitteln oder anderen Chemikalien. Prüfen Sie bei solchen Arbeiten die Beständigkeit gegenüber dem konkreten Stoff und die entsprechenden Herstellerhinweise.
Wie wählt man Handschuhgrößen für mehrere Mitarbeitende aus?
Orientieren Sie sich an der Größentabelle des Herstellers und den Handmaßen der einzelnen Personen, nicht nur an S-, M- oder L-Angaben. Prüfen Sie nach Möglichkeit auch den tatsächlichen Sitz, damit die Handschuhe sicheres Greifen und die erforderliche Fingerbeweglichkeit erlauben.
Können Arbeitshandschuhe mit einem Logo versehen werden?
Ob eine Kennzeichnung möglich ist, muss für das gewählte Modell geprüft werden. Material, geeignete Markierungsfläche und die Anforderung, Schutzleistung und vorgeschriebene Kennzeichnungen nicht zu beeinträchtigen, sind dabei wichtig. Gajcom kann eine passende Lösung anhand von Produkt, Motiv und Menge prüfen.










































